Was ist ein Darmkrebszentrum

Sicherlich haben Sie sich gefragt, was ein Darmkrebszentrum eigentlich ist. Die Antwort auf diese Frage beantwortet die Informationsbroschüre der „Deutschen Krebshilfe“ zum Thema Darmkrebs wie folgt:

„In einem Darmkrebszentrum arbeiten Spezialisten verschiedener Fachrichtungen, zum Beispiel Gastroenterologen, Viszeralchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen, zusammen und betreuen alle Menschen mit Darmkrebs ambulant und stationär – von den vorbereitenden Untersuchungen über die Behandlung bis hin zu den Jahren der Nachsorge. Allerdings ist der Begriff „Darmkrebszentrum“ nicht geschützt, theoretisch darf sich jede Klinik so nennen. An Darmkrebszentren, die besondere Ansprüche in der Betreuung von Darmkrebspatienten erfüllen, vergibt die Deutsche Krebsgesellschaft aber ein Qualitätssiegel. Nur diese Kliniken dürfen den Namen „Zertifiziertes Darmkrebszentrum“ tragen. Die Deutsche Krebsgesellschaft prüft dabei etwa die Operationszahlen der Chirurginnen und Chirurgen, wie viele Komplikationen auftreten und ob alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich regelmäßig fortbilden. Auch die Ergebnisse von Patientenbefragungen und Befragungen der einweisenden Hausärztinnen und Hausärzte werden überprüft, ebenso in Stichproben, ob die Behandlung der Betroffenen dem neuesten wissenschaftlichen Stand entspricht.“

Quelle: Informationsbroschüre der Deutschen Krebshilfe, Darmkrebs im frühen Stadium – Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten, S. 24, Juli 2014.

Durch die Deutsche Krebsgesellschaft wurden uns die hohen Anforderungen, die an ein zertifiziertes Darmkrebszentrum gestellt werden, wiederholt bestätigt.