Stoma bei Darmkrebs

Was tun, wenn die Darmkrebs-Operation ein Stoma nötig macht?

Muss wegen der Darmkrebs-Operation ein künstlicher Darmausgang angelegt werden, machen sich viele Patienten Sorgen über Einschränkungen oder peinliche Situationen im Alltag. Werde ich weiter normal essen können? Wie ist es mit Sport, Duschen und Reisen? Was bedeutet das Stoma für Intimität? Muss ich peinliche Gerüche und Geräusche fürchten? Wie reagiere ich auf Fragen?

Die Tipps auf den Seiten der Deutschen Krebsgesellschaft helfen, auch mit einem künstlichen Darmausgang ein normales, erfülltes Leben zu führen. Denn ein Stoma muss keine Behinderung sein – es gibt nur ein paar andere Dinge zu beachten, damit der Alltag entspannt und stressfrei bleibt.

Meist muss ein Stoma jedoch nur für relativ kurze Zeit angelegt werden. Ein dauerhafter künstlicher Darmausgang ist nur dann erforderlich, wenn der Tumor keinen ausreichenden Abstand zum Schließmuskel hat und dieser daher aus Gründen der Radikalität mit entfernt werden muss. In allen anderen Fällen dient das Stoma nur dazu, die während der Operation nach Entfernung des betroffenen Darmabschnitts wiederhergestellte Verbindung zwischen den Darmenden zu schützen, indem der Stuhl vorher abgeleitet wird und nicht die neu angelegte Verbindung zu belasten.